Warum es nicht wichtig ist, seinen Stil zu finden

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Warum es nicht wichtig ist, seinen Stil zu finden

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Heute geht es in meinem Blog um den Stil deiner Bilder.

 

Kennt ihr das auch?

Ihr seht andere, recht erfolgreiche Fotografen die eindeutig einen roten Faden in ihren Werken haben?

Die Bilder, bei denen man selbst ohne Namen sofort weiß, von wem sie sind?

 

Dieses Ziel hat wahrscheinlich jeder Fotograf. Den Wiedererkennungswert schaffen und eine Marke aus seinem Namen machen.

 

Nur wie soll das gehen, wenn man sich erst ausprobiert?

Wenn man erst alles mal testen will bevor man von Wiedererkennungswert spricht.

 

 

Ich selbst muss bis heute sagen, dass ich keinen klaren Stil in meinen Bildern habe. Zumindest sehe ich das so. Wie es andere sehen, kann ich nicht beurteilen. Aber mir gefallen so viele unterschiedliche Stile, dass ich nicht von mir behaupten könnte, nur diesen einen zu lieben.

Klar mache ich gerne und viel Fantasy aber auch wie hier, Fashion Aufnahmen und beides gefällt mir.

Jedoch sind diese Stile überhaupt nicht  miteinander zu vergleichen.

 

Aber ist das wirklich schlimm? Müssen wir unbedingt einen Ideal hinterher eifern? Genauso sein wie andere und einen klaren Stil verfolgen?

 

Wo bleibt dann unsere Kreativität? Unser Ausleben und Ausprobieren?

 

Für mich ist Kreativität Kunst. Und Kunst ist nie gleich oder eintönig. Kunst ist immer anderes. Andere Formen, andere Farben, anderer Stil.

Warum sich dann zwanghaft an einen Stil klammern nur weil andere dies tun?

 

Fantasy_Fotoshooting, Beautyshot-Photography, Pärchen, Newborn, Babys, Hochzeiten, Fantasy, Portraitfotografie

 

Wer sagt denn, dass dein Stil, deine Bilder immer gleich sein sollen?

Sehe es doch mal von der anderen Seite. Du bietest mehr an als nur diesen einen Stil.

 

Alleine deshalb sprichst du schon eine größere Zielgruppe an was nur gut für dich und dein Business ist 🙂

 

Der eigene Stil kommt meistens ganz von alleine und wird sich noch etliche Male ändern. Das kann ich dir versprechen.

Das, was du heute toll findest, wirst du in einem Jahr nicht mehr gut finden aber das gehört nunmal dazu.

 

Also, setze dich nicht selbst unter Druck und lass deiner Kreativität einfach freien Lauf.

Nur so entwickelst du dich weiter und wirst besser.

 

 

 

2 Gedanken zu „Warum es nicht wichtig ist, seinen Stil zu finden

  1. Ich sehe das ähnlich wie du. Der eigene Stil kommt schon von selbst, ob man will oder nicht 😉
    Tatsächlich finde ich es auch irgendwie langweilig, wenn jedes Bild genau gleich aussieht wie das andere… deswegen finde ich es gut, auch mit verschiedenen Stilen herumzuprobieren. Letztendlich macht man das Bild ja dennoch so, wie es einem gefällt und damit fließt dann auch der eigene Stil mit ein.

    1. Hallo liebe Judith,

      vielen Dank für dein Kommentar 🙂
      Freut mich, dass du das auch so siehst.

      Gerade auch mit deinem letzten Satz stimme ich voll überein.
      Ich fand es es auch immer interessant, meine Bilder anderen Fotografen zum bearbeiten zu geben.
      Es ist echt Wahnsinn, was für verschiedene Stile da raus kommen.

      Liebe Grüße

      Verena

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